Shropshire Schafe

Wir halten eine kleine Familie von Shropshire Schafen mit Zuchtbuch. Alle unsere Schafe werden gekört und haben Papiere. Im Herbst geben wir auf Anfrage die Lämmer ab.

Maxi, der Zuchtbock, lebt mit den drei wunderschönen Auen Rosi, Resi und Mitzi in freier Offenstallvariante.

Das heißt, die Herrschaften haben zwar einen komfortablen Unterstand der Vorschrift entsprechend, aber sie nutzen ihn eigentlich nicht. Sie können 24 Stunden am Tag entscheiden, wie sie ihren Tagesablauf gestalten. Fressen, schlafen, weiden und/oder umgekehrt. Zusätzlich steht ständig frisches Heu und Wasser zur Verfügung.

Es war für uns erstaunlich und beeindruckend mitzuerleben, wie die Mama mit ihren frischen Lämmern (geboren am 8.2.) bei Schnee und eisigem Wind bereits wenige Stunden nach der Geburt den Stall verlassen hat.

Es hat ihnen allen gut getan, die Kleinen fetzen und springen quitschfidel zwischen Mama, Papa und den Bäumen herum. Und sie wachsen. Ziemlich! Herrlich!

Wir greifen in keinen natürlichen Vorgang ein, die Milch bleibt bei den Müttern und Lämmern. Sie werden lediglich einmal im Jahr geschoren und regelmäßig entwurmt. Natürlich erhalten alle die notwendige Pediküre.

Die Schafe sind an Hunde gewöhnt, Menschen gehen sie eher aus dem Weg. Nur Maxi ist recht gierig, wenn man mit speziellen Köstlichkeiten auf die Weide kommt. Dann lässt er sich sogar den wollenen Kopf streicheln. Aber Achtung! Er ist ein Schafbock – und als solcher will er sich messen und Hierarchie herstellen.

Wir haben diese Rasse gewählt, da sie nicht so „verbissfreudig“ ist wie andere Rassen und die Baumrinden nicht schälen. Gelegentlich gefällt ihnen das eine oder andere Obstbaumblatt, aber echte Schäden machen sie nicht. Lediglich die Büsche und Sträucher haben sie „zum Fressen“ gern.

Mit Winterpullover sehen sie besonders aus, finden wir.